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Tauchen in Österreich am Attersee
Der Attersee ist mit einer Fläche von 48 km² und einer Länge von über 19 km das größte innerösterreichische Gewässer. Er ist quasi das Herzstück und damit Zentrum des Tauchsports im Salzkammergut. Aufgrund seiner zentralen Lage ist er auch idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu benachbarten Seen, z.B. dem Traunsee. Die kilometerlangen Tauchzonen bieten eine derartige Fülle an Tauchplätzen, dass es schon einer Vielzahl an Tauchgängen bedarf, um diesen See wirklich zu kennen. Es befinden sich genügend Tauchbasen rund um den See, bei denen man sich über die im Moment am besten zu betauchenden Plätze informieren kann.
Der Attersee besteht aus drei Wannen von unterschiedlicher Größe und Tiefe, deren tiefste Stelle sich in 171 Meter befindet. Während der letzten Eiszeit wurden die Wannen vom Traungletscher ausgeschürft und als nach dem Abschmelzen des Eises das Schmelzwasser nur noch über die Ager abfließen konnte, blieb der See in seiner heutigen Form zurück.
Der Attersee bietet zu jeder Jahreszeit beste Bedingungen mit Sichtweiten bis zu 25 Meter. Das Tageslicht dringt selbst im Hochsommer bei geringeren Sichtweiten (510 Meter) stets bis in eine Tiefe von 30 Meter vor. Vom Hochsommer bis in den Spätherbst findet man im Uferbereich dichten Pflanzenbewuchs, wo Schwärme von Jungfischen sowie da und dort auch kapitale Hechte zu sehen sind. Der Attersee gilt nicht als auffällig fischreich, oftmals trifft man aber auf Aalrutte, Aal, Barsch, Laube, Rotauge, Schlei, Aitel, Perlfisch, Reinanke, Forelle und Saibling.
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