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Tauchplätze in Ägypten - Nordroute Wracktour Die blaue Diestel, so heisst "Thistlegorm" ins Deutsche uebersetzt, ist wohl das beruehmteste Wrack im Roten Meer. Das englische Schiff war auf dem Weg nach Aegypten, um das englische Afrika-Korps mit Nachschub zu versorgen, als sie am 6.10.1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank. Das Wrack liegt in 30 m Tiefe aufrecht auf dem Meeresgrund. Besonders interessant ist die Ladung: Panzer, LKW, Waffen, Motor-raeder, Eisenbahnwaggons sowie eine Lok.
Riff Abu Nuhas / Giannis D. Das Riff Abu Nuhas ist beruehmt fuer seine Wracks. An diesem Riff sind 4 Schiffe gesunken, die heute ein Anziehungspunkt fuer Taucher aus aller Welt sind. Zum Beispiel der griechische Frachter Giannis D., der am 19.3.1983 auf das Riff lief und innerhalb kurzer Zeit sank. Das Wrack liegt in max. 27 m Tiefe und ist ueppig mit Stein- und Weichkorallen bewachsen. In der Mitte ist das Wrack voellig auseinandergebrochen, aber der vordere Bugteil ist sehr gut erhalten und kann auch leicht betaucht werden. Die 45° schraege Lage des Bugteiles wirkt manchmal irritierend, und der Taucher muss sich bewusst machen, dass nicht er, sondern das Schiff schraeg liegt. Carnatic Der Dampfsegler Carnatic lief am 13.9.1869 auf das Riff. Er sank 2 Tage spaeter als das Wetter umschlug. Nun liegt das Wrack in ca. 24 m Tiefe. Die hoelzernen Decks sind im Laufe der Zeit verrottet, nur noch die Stahlrahmen - heute ueber und ueber mit Weichkorallen bewachsen - trotzten den 130 Jahren im Meer. Sie bieten wunderschoene Fotomotive, und das Durchtauchen des Rumpfes erinnert an einen Gang durch Arkaden. Dunraven Das Dampfsegelschiff Dunraven transportierte Hoelzer und Gewuerze von Bombay nach Newcastle, als es im Maerz 1876 am Suedende von Shaab Machmud auf die Riffkante lief und sank. Der Rumpf ist in 2 Teile zerbrochen und liegt mit dem Kiel nach oben. Der tiefste Punkt, das Heck, liegt in 28 m Tiefe. Hier kann man die mit Weichkorallen ueberwucherte Schraube sowie das Ruder bewundern. Innerhalb des Wracks trifft man auf Tausende von Glasfischen.
Ras Mohammed
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